Plötzlich diese Stille!
Die Gitarren sind verstummt. Das Schlagzeug schweigt.
Die letzten Lichter sind aus, Kabel zusammengerollt, der Platz wieder still.
Wo vor wenigen Wochen noch Musik durch die Luft zog, Menschen tanzten, lachten und sich begegneten, ist das Antennenfeld fürs Erste wieder Alltag geworden.
Doch was bleibt, sind die Erinnerungen – und das Gefühl: 2025 war ein besonderes Jahr für uns.
Wir konnten gleich zwei wunderbare Antennenfeld Festivals auf die Beine stellen. An mehreren Wochenenden wurde das Antennenfeld in Friedrichsort zu einem Ort für Live-Musik, Begegnung, kalte Getränke, gutes Essen und offene Nachbarschaft. Jeweils zwei Bands pro Tag, Foodtrucks, ein Bierstand und ganz viel Herzblut haben gezeigt, was möglich ist, wenn viele Menschen gemeinsam anpacken.
Für uns als Kulturfestung Kiel waren diese Festivals ein riesiger Schritt. Sie haben sichtbar gemacht, wie groß das Bedürfnis nach niedrigschwelliger, freier Kultur im Stadtteil ist – und wie stark Gemeinschaft sein kann.
Und ja: Wir möchten auch in diesem Jahr im Mai weitermachen.
Wieder mit Umsonst-und-Draußen-Festival. Wieder offen für alle. Wieder mit Musik, Austausch und guter Atmosphäre.
Aber so ehrlich müssen wir sein:
Ein Umsonst-und-Draußen-Festival kostet trotzdem Geld. Bühne, Technik, Strom, Infrastruktur, Genehmigungen, Material – und vor allem Zeit. Sehr viele Menschen arbeiten dafür ehrenamtlich oder weit unter dem, was ihre Arbeit eigentlich wert ist.
Denn auch wenn es Spaß macht und man für eine gute Sache brennt:
Niemand arbeitet dauerhaft gern komplett for free. Unser Ziel ist es, zumindest kleine Aufwandsentschädigungen zahlen zu können und die Grundkosten solide zu decken.
Deshalb brauchen wir Unterstützung in jeder Form:
als Helferinnen, Förderinnen, Sponsorinnen, Spenderinnen oder Kooperationspartner.
Wenn ihr möchtet, dass das Antennenfeld auch dieses Jahr wieder klingt, dann helft mit, es möglich zu machen.
Gemeinsam. Für den Stadtteil. Für freie Kultur.

